| Hier finden Sie die Zusammenfassung der Vereinsvorständekonferenz, 1. runder Tisch vom 07.03.2011 | Zusammenfassung (pdf) |
Der Workshop "Nachbarschaftshilfe" fand am 10. Mai im Mehrzweckraum im Schulhaus Dorf statt. 14 Teilnehmende wirkten aktiv mit.
| Protokoll (pdf) |
Wir freuen uns sehr, dass die drei Vortragsabende so viele Interessierte angelockt haben.
Der erste Abend stand unter dem Fokus der ganz praktischen und alltäglichen Unterstützungen. Frau Beatrice Feusi von der RIAA (regionalen Infostelle Alter Aarau) hat sehr gut dargelegt, wie wichtig es ist, über das Bemerken von z.B. körperlichen Veränderungen zu sprechen. Wenn Veränderungen spürbar werden, ist es hilfreich, sich auszutauschen. Nur die Gespräche mit Gleichgesinnten und ggf. Beratungsstellen können rechtzeitige Hinweise liefern, welche Unterstützungen sinnvoll wären.Es ist gut, sich mit seinen Sorgen und Bedenken zu öffnen. Es tut gut festzustellen wieviele Gleichgesinnte es gibt.
In der begleiteten Ausstellung hat die Rheumaliga mit ihrem breiten Sortiment aufgezeigt, wie simpel es teilweise ist, die schwindenden körperlichen Kräfte aufzufangen.
So gab es z.B. einige Hilfsmittel zu bestaunen und zu testen, die beim Öffnen von Flachen oder anderen Verschlüssen die mangelnde Fingerfertigkeit wettmachen. Die RIAA steht in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle Netzwerk 50+ für individuelle Lösungsfindungen zur Verfügung. Tel.: 062 838 26 50.
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Im zweiten Vortrag ging es um die „Kommunikation zwischen den Generationen“. Die Besucher des Abends waren dank zweier hervorragend dargestellter Rollenspiele von alltäglichen Situationen durch das engagierten Spitex Team Suhr direkt eingestimmt in das Thema. Frau Cornelia Kazis schilderte einleuchtend, wie sich die Rollen der Generationen verändert haben, welche teilweise veralteten Bilder zu Konfliktsituationen und Überforderung führen.
Durch das Bewusstmachen der Rollen und einigen Kommunikationstipps können Beziehungen sehr viel entspannter gelebt werden. Zur Vertiefung empfiehlt sich ihr Buch „Ich kann doch nicht immer für dich da sein“, Cornelia Kazis, Bettina Ugolini, Pendo Verlag.
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Der dritte Vortrag „In „Würde“ älter werden“ war von den klaren und deutlichen Worten von Dr. Heinz Rüegger geprägt. So grosse Begriffe wie „Würde“ und „Autonomie“ so präzise geschildert zu bekommen, liessen die 45 Min. im Flug vergehen.
Das Thema der Patientenverfügungen wurde ebenso deutlich und klar präsentiert. Viele der Anwesenden konnten, obwohl sie sich schon mit der Thematik beschäftigt haben, etliche neuen Erkenntnisse mitnehmen. Auch hier liegt der Fokus auf der Kommunikation. Alles Festgehaltene muss mit dem nahen Umfeld besprochen sein. Nur so kann es in Situationen, in denen die Patientenverfügung zum Tragen kommt, auch wirklich dem Willen der betroffenen Person entsprochen werden.
Die Überschneidung aller drei Vortragsabende ist eigentlich die Öffnung für Gespräche, den Mut zu haben, nachzufragen, wie es bei anderen aussieht, wie andere Situationen erleben und durch die Gespräche zu eigenen Wegen zu finden.
Wir, die Organisatoren der Vortragsabende, sowie die Regionale Infostelle Alter (RIAA) stehen Ihnen gerne als zusätzliche GesprächspartnerInnen zur Verfügung!
Reformierte Kirchgemeinde, Katholische Kirchgemeinde, Spitex Suhr, Kommission für Altersfragen, Netzwerk 50+
Rund 180 Personen konnte Vize-Gemeindepräsidentin Barbara Gloor Estermann und die Mitglieder der Projektgruppe „Alterskonzept“ an den beiden Projektveranstaltungen zum Thema „ Älter werden und sein in Suhr – Sie gestalten ihr Netzwerk mit“ begrüssen. Mit seinem Motivationsreferat erleichterte der Gastreferent Adrian Vonrüti, Vorsteher des Sozialamtes in Langenthal, den Einstieg ins Thema und brachte den Anwesenden seine eigenen Erfahrungen mit der Erarbeitung eines Alterskonzepts lebhaft näher. Durch die grosse Offenheit und das aktive Mitarbeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte eine Fülle von Informationen zusammengetragen werden, die der Projektgruppe eine gute Einschätzung der Bedürfnisse und Sichtweisen der Bevölkerung ermöglicht. Die Informationen werden ausgewertet und fliessen in die weitere Konzeptarbeit ein. Sie helfen der Projektgruppe, die tatsächlich bestehenden Bedürfnisse zu erkennen und entsprechend Schwerpunkte zu setzen – auch wenn sicherlich nicht alle Wünsche verwirklicht werden können.
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Die Projektgruppe „Alterskonzept“ bedankt sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten ganz herzlich für ihr Engagement. Hoch motiviert arbeitet die Projektgruppe „Alterskonzept“ nun weiter. Bis im Sommer 2008 soll das Konzept vorliegen. Danach folgt die Erarbeitung von Massnahmenvorschlägen. Ziel der Projektgruppe „Alterskonzept“ ist es, dem Gemeinderat bis Ende Jahr ein „Alterskonzept Suhr“ mit umsetzbaren Massnahmenvorschlägen zur Genehmigung vorzulegen. Die Projektgruppe „Alterskonzept“ wird fortlaufend über den Stand der Konzepterarbeitung informieren. Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Gemeinde Suhr unter den Rubriken „Aktuell“ oder „Senioren“.
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Das Alterskonzept Suhr hat schwerpunktmässig das Wohlbefinden der Einwohner von Suhr zum Ziel. Dieses Wohlbefinden heisst, dass sich die Einwohner in der Gemeinde gut versorgt wissen und in soziale Netze integriert sein können. Es bedeutet auch, dass sie mit grosser Wahrscheinlichkeit im hohen Alter in Suhr wohnhaft bleiben können und in vielen Bereichen des täglichen Lebens Unterstützung erfahren.
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Ein grosses Gewicht wird auf die Eigenverantwortung und die – so lange wie möglich – selbstständige Lebensführung gelegt. Das Konzept wendet sich bewusst an die Altersgruppe 50+, da ab dem fünfzigsten Lebensjahr häufig erste Berührungen mit dem Thema Alter und eventuell sogar mit ersten, damit verbundenen Einschränkungen stattfinden. Häufig ist es der zu organisierende Unterstützungsbedarf der eigenen Eltern, Überlegungen zu einem Stellenwechsel oder die Veränderung der Familien-/Wohnsituation, wenn die Kinder ausziehen. Nicht zu vergessen sind die Herausforderungen, die mit der Pensionierung und der Vorbereitung darauf auf einen zukommen.
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Einen besonderen Stellenwert im höheren Alter erhalten die sozialen Beziehungen: am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, mitgestalten, mitwirken, unterstützen und unterstützt werden. Das Alterskonzept soll den Grundstein für Strukturen legen, die ein Miteinander und ein Füreinander fördern.